Devlog

Caput tertium: Ressourcen

Salve Internet,

ich bin Carmine Siena von Corvo Bianco Entertainment. Herzlich Willkommen zurück zur Devlog-Serie der Entwicklung von Villanus: Imperium Romanum. Ich freue mich, wieder hier zu sein und mit Euch zusammen das dritte Kapitel zu öffnen.

Das letzte Mal habe ich Euch von der Gesellschaft in Villanus und den verschiedenen Gesellschaftsschichten, die Eure Stadt bevölkern können, erzählt. Mit dieser Übersicht gab ich Euch auch die Information darüber, dass die Ressourcen, die Ihr produzieren könnt, von eben jenen Gesellschaftsschichten abhängen. Steigt Ihr in den Schichten auf, erhaltet Ihr Zugriff auf neue Produktionsketten. Diese Produktionsketten produzieren die Güter, die von Euren Bürgern verlangt werden. Heute schauen wir uns diese Ressourcen oder Güter, wie auch immer Ihr sie nennen wollt, etwas näher an.

Alle Ressourcen sind in vier Gruppen unterteilt: Grundressourcen, Nahrungsmittelproduktionsressourcen, Werkstoffe und Luxusgüter. Schauen wir uns doch einfach alle Gruppen genauer an. Wie Ihr vielleicht vom Namen ableiten könnt, sind die Grundressourcen die Pfeiler jeder Eurer Städte. Die sind Nahrung (eine wichtige Ressource, welche Eure Bürger in jeder Gesellschaftsschicht verlangen) und die vier Bauressourcen Werkzeuge, Holzbretter, Stein und Marmor. Immer wenn Ihr ein neues Endlosspiel startet, werdet Ihr zumindest ein wenig Nahrung, Werkzeuge und Holzbretter erhalten, um direkt bauen zu können. Um mit Stein und Marmor bauen zu können, müsst Ihr einige Bürger der höheren Gesellschaftsschichten in Euren Städten haben. Ihr könnt die Höhe der Startressourcen anpassen, wenn Ihr die Eigenschaften Eures neuen Endlosspiels konfiguriert.

Die Nahrungsmittelproduktionsressourcen sind reine Zwischengüter, die innerhalb der Produktionskette entstehen. Sie werden nicht von Euren Bürgern verlangt, sondern eher von den Weiterverarbeitungsbetrieben der jeweiligen Produktionskette. Lasst mich Euch ein typisches Echtzeit-Strategie-Beispiel geben: Angenommen, Ihr wollt Eure Nahrungsmittelproduktion effizienter gestalten. Vielleicht wollt Ihr von einfacheren Produktionen, wie Fischerei oder Jagd, zur Brotproduktion wechseln. Um Brot produzieren zu können, benötigt Ihr drei Produktionsgebäude: eine Getreidefarm, die mittels Getreidefelder Getreide produziert, eine Mühle, die aus Getreide Mehl herstellt und einen Bäcker, der aus Mehl Brot – und damit Nahrung – produziert. In Villanus sind Getreide und Mehl eben jene Zwischengüter. Sie werden lediglich zur Weiterverarbeitung benötigt.

Die Gruppe der Werkstoffe ist eine sehr große. Werkstoffe sind alle Zwischengüter, die bei der Produktion von entweder den Bauressourcen oder Luxusgütern anfallen. Da ich möchte, dass Villanus zumindest einen gewissen Grad an Komplexität hat, werdet Ihr viele verschiedene Produktionsketten erstellen und damit viele verschiedene Werkstoffe produzieren können. Es gibt auch Produktionsketten, in denen Ihr den Fokus der Produktion anpassen müsst. Lasst mich Euch erneut ein Beispiel geben: Im alten Rom waren Imker ein wichtiger Teil der Gesellschaft. Das könnt Ihr auch in Villanus sehen: natürlich produziert ein Imker Honig, indem er diesen von Bienenkörben erntet und dieser wird von Euren Plebejern als Luxusgut verlangt. Habt Ihr nun jedoch einige Ritter in Eurer Stadt, verlangen diese Kerzen als Luxusgut. Für Kerzen benötigt Ihr Bienenwachs, also müsst Ihr die Produktion Eurer Imker von Honig auf Bienenwachs umstellen. Gleichzeitig müsst Ihr jedoch sicherstellen, dass der Zufluss an Honig nicht abbricht, da dieser weiterhin verlangt wird.

Die Luxusgüter sind die Schlüsselressourcen in Villanus. Wie ich Euch bereits erklärt habe, verlangen all Eure Bürger in den verschiedenen Gesellschaftsschichten auch verschiedene Luxusgüter. Je höher die Gesellschaftsschicht, desto komplexer wird die Produktion dieser Güter. Einige Produktionsketten sind miteinander verbunden, was bedeutet, dass Ihr die Güter einer Produktion für die Produktion eines weiteren Gutes verwenden könnt. Es gibt jedoch auch einige Luxusgüter, die Ihr nicht komplett selbst produzieren könnt, weil Euch dafür Ressourcen fehlen. Dafür müsst Ihr Handeln. All diese Luxusgüter wurden tatsächlich im alten Rom produziert und konsumiert. Immer, wenn es mir möglich ist, versuche ich diesen historischen Fakten zu folgen.

Lasst mich erneut auf den Status des Spiels verweisen, der es aktuell nicht erlaubt Euch Screenshots oder Videos zu zeigen. Nichtsdestotrotz habe ich vor einigen Tagen den Erstentwurf der Ressourcen-Icons erstellt, den ich Euch nun zeigen möchte. Unsere Patrons haben diesen bereits gesehen, da diese immer die Ersten sind, die „Insider-Wissen“ erhalten. Bitte beachtet, dass dies der Erstentwurf ist und sich die Icons während der Entwicklung noch ändern können.

Das ist alle relevanten Fakten zu den Ressourcen und Gütern in Villanus. Was sagt Ihr dazu? Gibt es irgendwelche Anpassungen, die Ihr Euch wünscht? Hinterlasst uns auf jeden Fall einen Kommentar! Und wie immer gilt, dass Ihr Euch gerne bei mir melden könnt, wenn es irgendwelche Fragen gibt. Verknüpft Euch mit uns auf Facebook, Instagram und Twitter – sowohl Villanus: Imperium Romanum, als auch Corvo Bianco Entertainment sind auf jedem dieser Channels vertreten.

Wenn Ihr die Entwicklung dieses tollen Projekts unterstützen wollt, geht einfach auf unsere Patreon-Seite und werdet ein Supporter. Ich bin wirklich sehr dankbar über jeden einzelnen von Euch, der mir dabei helfen möchte, das Spiel zu realisieren. Und keine Sorge: Ihr bekommt sehr coole Benefits für Eure Unterstützung!

Ich freue mich darauf, von Euch zu hören! Bis dahin gilt: „happy gaming“ und „in vino veritas“.
Macht's gut!

gepostet von Carmine Siena am 05.10.2018

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